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Laserbehandlung

Bei einer Laserbehandlung wird die Hornhaut so modelliert, dass Licht wieder korrekt auf der Netzhaut gebündelt wird – also genau dort, wo ein scharfes Bild entsteht. Dafür wird die oberste Hornhautschicht entweder kurzzeitig zur Seite geklappt (LASIK) oder oberflächlich abgetragen (LASEK/PRK), bevor der Laser mit höchster Präzision Gewebe entfernt. Das Ziel: ein klares, brillenfreies Sehen.

Die LASIK ist das am häufigsten angewendete Verfahren. Hierbei wird mit einem Femtosekundenlaser eine dünne Lamelle (Flap) gebildet, unter der der Excimerlaser die Hornhaut präzise modelliert. Die Lamelle wird anschließend wieder zurückgelegt.

Bei LASEK/PRK wird kein Flap geschnitten, sondern die oberste Zellschicht entfernt. Die Methode wird oft bei dünner Hornhaut oder bestimmten Berufsgruppen eingesetzt. Beide Verfahren sind bewährt – die Wahl hängt von den individuellen Voraussetzungen ab.

Darüber hinaus gibt es noch die SMILE (Small Incision Lenticule Extraction): Eine minimalinvasive Methode, bei der ein kleines Gewebesegment (Lentikel) mit einem Femtosekundenlaser innerhalb der Hornhaut gebildet und durch einen winzigen Schnitt entfernt wird. Sie eignet sich vor allem bei Kurzsichtigkeit, wird aber bei uns derzeit nicht angeboten, da die LASIK in vielen Fällen präzisere, flexiblere Ergebnisse liefert und für ein breiteres Spektrum an Fehlsichtigkeiten einsetzbar ist.

ReLEx oder Femto-LASIK ohne Flap sind weitere Entwicklungen, die ebenfalls auf dem Einsatz des Femtosekundenlasers basieren, aber zum Teil noch nicht so lange etabliert sind oder spezifische Indikationen haben.

Nein, die Behandlung selbst ist schmerzfrei. Vor dem Eingriff werden betäubende Augentropfen verabreicht, sodass Sie währenddessen nichts spüren. Nach LASEK/PRK kann es in den ersten Tagen zu einem leichten Brennen oder Druckgefühl kommen – das ist normal und vorübergehend.

Die reine Laserzeit pro Auge beträgt meist nur wenige Sekunden. Insgesamt dauert die gesamte Behandlung pro Auge etwa 10–15 Minuten, inklusive Vorbereitung. Sie sind also nach etwa einer halben Stunde wieder fertig.

In den meisten Fällen ist das Ergebnis dauerhaft. Die behandelte Fehlsichtigkeit kehrt in der Regel nicht zurück. Altersbedingte Veränderungen (z. B. Leseschwäche ab etwa 45 Jahren) können aber im Laufe der Zeit trotzdem auftreten – ganz unabhängig von der Laserbehandlung.

Schon am Tag nach der Behandlung sehen die meisten deutlich besser, oft reicht es schon für Alltagstätigkeiten wie Autofahren. Die endgültige Sehschärfe entwickelt sich innerhalb weniger Tage bis Wochen, abhängig vom Verfahren.

Die Augenlaserbehandlung gehört zu den sichersten medizinischen Eingriffen überhaupt. Komplikationen sind sehr selten. Moderne Technik, individuelle Voruntersuchungen und erfahrene Operateure sorgen für höchste Sicherheit. Leichte Nebenwirkungen wie trockene Augen oder Blendeffekte sind möglich, aber meist nur vorübergehend.

Alltagstätigkeiten wie Lesen oder Arbeiten sind meist schon am nächsten Tag wieder möglich. Autofahren darfst du, sobald der Arzt grünes Licht gibt. Sport ist nach wenigen Tagen wieder erlaubt, mit Einschränkungen bei Kontakt- oder Wassersport. Genauere Empfehlungen bekommst du beim Kontrolltermin nach der OP.

In seltenen Fällen kann sich die Sehkraft über die Jahre leicht verändern – z. B. durch natürliche Alterung oder berufliche Belastungen. Sollte das passieren, kann eine Nachbehandlung möglich sein, sofern die Hornhaut dafür geeignet ist.

Ja, in bestimmten Fällen ist eine Nachkorrektur (sogenannte „Enhancement“) möglich, wenn z. B. nach der ersten Behandlung noch eine kleine Restfehlsichtigkeit besteht. Voraussetzung ist, dass genug Hornhautgewebe vorhanden ist. Ihr Arzt prüft dies sorgfältig in der Voruntersuchung.

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